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  Bodenarbeit
 
Respekt bekommst Du am Boden oder gar nicht!

Was ist Bodenarbeit?

Unter Bodenarbeit werden alle Aktivitäten rund ums Pferd eingeordnet, die am Boden stattfinden, also nicht auf dem Rücken des Pferdes. Beispiele sind Führtraining, Round Pen-Arbeit, Refinement am Seil, Handarbeit, Doppellonge etc.
Der Bodenarbeit sollte man deshalb soviel Bedeutung beimessen, weil sie eine direkte Vorbereitung auf das Reiten ist.
Alles, was am Boden mit dem Pferd gut und zuverlässig erarbeitet wurde, kann nachher viel leichter im Sattel auf das Pferd übertragen werden:
Durchlässigkeit, Nachgiebigkeit, Folgsamkeit, Aufmerksamkeit, Feinheit etc. sind alles fürs Reiten enorm wichtige Dinge, die man nicht erst im Sattel dem Pferd unter Zwang und Missverständnis beibringt.
Ein am Boden gut vorbereitetes Pferd arbeitet unter dem Sattel willig und motiviert mit. Es hat bereits am Boden gelernt, sich mit seinem Reiter zu verständigen und versteht so leichter, was der Reiter von ihm möchte. Viele Probleme beim Reiten beruhen auf Missverständnissen, auf fehlender oder mangelnder Kommunikation zwischen Reiter und Pferd. Es ist dies sehr selten der Fehler des Pferdes, sondern fast immer die Ungeduld des Menschen. Wenn der Reiter etwas von seinem Pferd möchte, hat er dafür zu sorgen, dass das Pferd ihn versteht. Das heisst, der Reiter muss die Sprache des Pferdes lernen, seine Signale verstehen und selber die Sprache auch „aktiv“ sprechen können.
Gewalt, Ungeduld, Zwang, zu hoher und anhaltender Druck oder gar Schmerzeinwirkung sind keine Pferde-prinzipien, denn das Pferd wird sich dadurch bedroht fühlen. Es wird darauf entsprechend reagieren, seiner Natur gemäss mit Flucht oder indem es sich zur Wehr setzt (Prinzip „Flucht oder Kampf“). In solchen Situationen ist Lernen nicht mehr möglich. Gewalt-anwendung ist daher in keinem Fall ein Erziehungs-
oder Trainingsmittel. Ein Pferd in Panik ist nicht mehr aufnahmefähig.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir als Reiter echte Verständigung mit dem Pferd suchen.
So können wir bewusst vermeiden, dass Flucht- oder Wehrmechanismen in Gang kommen, die klares und kontrolliertes Handeln nicht mehr zulassen.
Dieses Wissen bietet uns die Möglichkeit, positive Lernverstärkung ganz gezielt im Umgang und Training einzusetzen.
Das Pferd kann somit vertrauensvoll und motiviert lernen und wird durch diese kontinuierlichen Erfolgserlebnisse ermutigt.

            Auch Sie werden begeistert sein!
 
  Kopf am Seil senken
  Rückwärtsgehen
  Berührungen TTouch
  Kommunikation im Round Pen
  Keine Angst vor Neuem - Moraleja mit Karin Tillisch
 

Ein wichtiger Hinweis
Der Begriff
"Indianisches Reiten" wurde von Markus Eschbach erstmals im deutschprachigen Raum verwendet. Er darf daher nicht ohne Rücksprache mit Markus & Andrea Eschbach verwendet werden.
Ebenso ist es verboten unsere Webseite oder Teile davon zu kopieren.
Auch ist es verboten unser Logo zu kopieren oder in irgendeiner Form ein ähnliches Logo zu verwenden.
Wir weisen Sie darauf hin, dass es bereits einige
Raubkopien gibt, von denen wir uns klar distanzieren.

Den Titel
"Reitlehrer für Indianisches Reiten und Horsemanship" darf nur verwenden, wer bei Markus und Andrea Eschbach die Prüfungen bestanden hat.